Eingang Universitätsklinikum Düsseldorf *1
Neues Zentrum für Operative Medizin *2
Neues Infektions- und Leberzentrum *3

Universitätsklinikum Düsseldorf

Das Universitätsklinikum Düsseldorf liegt mit 32 Kliniken und 34 Instituten mit der Universität gemeinsam auf dem Campus.

Mit ihren Forschungsschwerpunkten hat sich die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität internationale Reputation erarbeitet.

Forschungsschwerpunkte am Universitätsklinikum Düsseldorf

  • Hepatologie
  • kardiale und vaskuläre Krankheiten
  • Umweltmedizin
  • Infektionsbiologie
  • molekulare Biologie des Alterns
  • Neuro- und Verhaltenswissenschaften
  • Onkologie und Tumorbiologie
  • Stammzellbiologie
  • regenerative Medizin

Für drei dieser Forschungsschwerpunkte sind bereits Sonderforschungsbereiche (SFB) eingerichtet, weitere sind geplant. Darüber hinaus werden in allen Forschungsschwerpunkten und einem Förderschwerpunkt Graduiertenkollegs angeboten.

Wie sich medizinische Forschung zügig in medizinische Praxis umsetzen lässt, zeigt besonders deutlich das Beispiel der Stammzellforschung. Seit mittlerweile 15 Jahren werden Stammzellen in den Bereichen Hämatologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Endokrinologie transplantiert. Seit Anfang 2001 werden auch in der kardiologischen Klinik Patienten nach akutem Herzinfarkt erfolgreich mit Stammzellen behandelt.

Mittlerweile wurde ein weiterer, international beachteter Durchbruch erzielt. Am Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika konnte aus Nabelschnurblut ein neuer Stammzelltyp gewonnen werden, der im Gegensatz zu embryonalen Stammzellen keine Tumorzellen bildet und zudem keine ethischen Probleme aufwirft.

Für eine alternde Gesellschaft ist die so genannte „Alternsforschung“ von besonderer Bedeutung. Im Jahr 2050 wird es in Deutschland voraussichtlich über 150.000 Hundertjährige geben. „Alternsmedizin“ wird damit fast zwangsläufig zu einer der wichtigsten medizinischen Fachrichtungen werden.

Noch gehören Alter und Krankheit fast immer untrennbar zusammen. Interdisziplinäre Forschung soll nun klären, welche Mechanismen das Altern bewirken und welche davon zusätzlich zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Mit Projekten über die molekularen Grundlagen des Alterns sowie über die Einflüsse der Ernährung bis hin zu Strategien zur Verhinderung umweltbedingter Alterungsprozesse sollen in Düsseldorf international Maßstäbe gesetzt werden.

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Bildquellen:
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