Dem Gründerteam FES Sensortechnik bescheinigten die Juroren von NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. eine sehr gute Geschäftsidee und einen hervorragend ausgearbeiteten Businessplan.
Aus dem Urteil der NUK-Jury: "Die geplante Ausgründung aus der Heinrich-Heine-Universität, FES Sensortechnik, macht die Verwendung von Wasserstoff sicherer. Ihre Sensoren erkennen gefährliche Wasserstoffkonzentrationen jederzeit zuverlässig. Forschungs- und Wissensvorsprung zeichnen dieses Gründerteam aus. Im Businessplan schaffen es die Düsseldorfer zudem ihre hohe technische Kompetenz in einfache Worte zu fassen."
FES Sensortechnik war bereits Hauptpreisträger in Stufe 1 und Nominee in Stufe 2 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2011. Das Gründerteam um Prof. Dr. Klaus Schierbaum wird im Ausgründungsprozess intensiv durch die DIWA GmbH begleitet und betreut.
Dem FES-Team ist es gelungen, einen hochinnovativen Hybrid-H2-Sensor zu entwickeln, der zwei Detektionsprinzipien (chemisch, elektrochemisch) vereint und ein Spektrum bislang nicht erreichter günstiger Eigenschaften bietet, die sich durch eine einfache Herstelltechnologie bei gleichzeitiger Material- und Strukturoptimierung der Komponenten ergeben. Die FES-H2-Sensoren sind deutlich einfacher, deshalb signifikant zuverlässiger und viel kostengünstiger in einem Batch-Prozess herstellbar. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der FES-Hybrid-H2-Sensor im Unterschied zu etlichen Wettbewerbstechnologien in Massenanwendungen einsetzbar.
Anwendungsbeispiele sind mit Brennstoffzellen angetriebene Fahrzeuge (mobil), Brennstoffzellen für Hausenergieversorgung (stationär), portable Brennstoffzellen für Hütten, Reisemobile etc., Brennstoffzellen zur (Not)Stromversorgung, H2-Tankstellen oder Energiespeicherung in Salzstöcken (Infrastruktur). Patentanmeldungen zur Absicherung der Geschäftsgrundlage wurden eingereicht. FES Sensortechnik steht für Fast-Effective-Safety-Sensortechnik und wird Hybrid-H2-Sensoren für alle Anwendungen von Wasserstoff-Energiesystemen produzieren und vertreiben.
Gründerteam:
Bildquelle: NUK e.V.
Prof. Dr. Klaus Schierbaum Christiane Schüle, Mhamed El Achhab (v.l.)
Bericht Neues Unternehmertum Rheinland e.V.
Hintergrundinfo NUK
Der Verein Neues Unternehmertum Rheinland NUK e.V. wurde 1997 von der Stadtsparkasse Köln, heute Sparkasse Köln Bonn, dem Gerling-Konzern, heute HDI-Gerling, und der Unternehmensberatung McKinsey amp;& Company, Inc. gegründet. Ziel des Verbundes mit Anlaufstellen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln ist die Förderung eines innovations- und gründerfreundlichen Klimas in der Region Rheinland durch "Netzwerk und Knowhow" – darauf verweist das Kürzel "NUK". Hinter NUK stehen über 30 renommierte Unternehmen der Privatwirtschaft und Institutionen sowie über 200 Coaches und Gutachter aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Dieses Netzwerk ermöglicht es NUK, Existenzgründern und Jungunter¬nehmern kompetente und unabhängige Beratung anzubieten, zum Beispiel in Form von regelmäßigen Coachingabenden, Vorträgen und Workshops. Alle Leistungen des Verbandes sind kostenlos.
Im Rahmen des branchenoffenen NUK-Businessplan-Wettbewerbs werden künftige Entrepreneure dabei unterstützt, ihre Geschäftsidee in ein Geschäftsmodell umzusetzen und erfolgreich am Markt zu etablieren: Der jährlich stattfindende NUK-Businessplan-Wettbewerb ist in drei Stufen aufgebaut, an deren Ende jeweils die besten Konzepte prämiert werden. Es winken Preisgelder von insgesamt knapp 30.000 Euro.
Zum Abschluss jeder Stufe erhalten die Teilnehmer für ihre Einreichung außerdem qualifiziertes, schriftliches Feedback zu ihrem Businessplan und zwar jeweils von mindestens zwei Gutachtern aus dem NUK-Netzwerk. Darüber hinaus bietet der NUK-Alumni-Club mit regelmäßigen Veranstaltungen sowohl aus dem NUK-Businessplan-Wettbewerb hervorgegangenen Gründern als auch anderen Jungunternehmern aus der Region Rheinland einen Zugang zum NUK-Netzwerk und dem damit verbundenen Wissenskapital.
Weitere Informationen stehen im Internet unter
www.neuesunternehmertum.de