Das Team aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf setzte sich unter rund 60 Businessplänen von Unternehmen aus der Life Science und Chemie Branche durch und belegte den dritten Platz. Das Preisgeld für Epivios beträgt 5.000 Euro.
Das fünfköpfige Gründerteam ist aus dem Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (ITZ) der Heinerich-Heine-Universität Düsseldorf hervorgegangen und entwickelt innovative molekulardiagnostische Verfahren, die ein frühes Erkennen und eine genauere Diagnose von Krebs durch die Untersuchung von Körperflüssigkeiten ermöglichen sollen. Derzeit entwickelt Epivios die ersten beiden Verfahren für die Blasen- und Prostatakrebsfrüherkennung.
"Wir möchten mit unseren diagnostischen Verfahren den Weg zu einer früheren und gezielteren Behandlung von Krebs ermöglichen", erklärt Dr. Simeon Santourlidis, Leiter des epigenetischen Forschungslabors am ITZ und Initiator des Gründungsprojektes. "Diese Auszeichnung bestätigt einmal mehr die Qualität unseres Konzeptes und stellt ein positives Signal für unsere potenziellen Investoren dar", freut sich auch Teamleiterin Nicole Groth. Das neu gegründete Unternehmen befindet sich derzeit in den Beteiligungsgesprächen für die Seed-Finanzierung.
Unterstützt wird das Gründerteam von der DIWA GmbH und der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Bereits im vergangenen Jahr konnte das Team mit seinem Konzept bereits beim NUK Business Plan Wettbewerb überzeugen und wurde mit einem zweiten Platz ausgezeichnet.
Mehr als 250 kreative Köpfe beteiligten sich am diesjährigen Science4 Live Venture Cup. Science4 Live e.V. ist eine unabhängige Gründerinitiative, die deutschlandweit kostenfrei Beratung, Betreuung und Weiterbildung von jungen Unternehmen in den Branchen Life Sciences und Chemie anbietet. Alljährlich trägt sie einen Business Plan Wettbewerb aus und lädt Ideenträger aus ganz Deutschland ein, ihre innovativen Geschäftsideen umzusetzen. Damit ist Science4 Live e.V. der bundesweit größte Business Plan Wettbewerb dieser wichtigen Zukunftsbranchen.
Bildquelle:Science4Life e.V.
Foued Ghanjati, Dr. Gunter Festel, Nicole Groth, Dr. Simeon Santourlidis (v.links)
Prof. Dr. Peter Wernet (n. i. Bild)